Die Theatara

Ein Teil der aktiven Theaterspieler 2007

Zu einem festen Programmpunkt im Jahresablauf der Gemeinde sollte sich das Laienspiel entwickeln. Am 28. und 29. Januar 1950 wurde zum ersten Mal das sicherlich aufwändige Stück „Jennerweins Ende“ im Bichlersaal in Emmering aufgeführt. Der unerwartet große Erfolg veranlasste die Spieler um Vorstand Liborius Trenkler, ab 1951 regelmäßig an Ostern  und an Weihnachten Stückl aufzuführen. Oft bildeten „Wilderer- und Heimkehrerthemen“ (Vereinschronik) die Grundlagen der Handlung, ab Mitte der 50er Jahre wurden dann auch besinnliche Texte einstudiert. Stücke wie „Das Preistücherl“, „Der Hunderter im Westentascherl“, „Das Geheimnis der Waldmühle“, „An seines Kindes Grab“, „Der Meineidbauer“, um nur einige zu nennen, dürften Laienspielern durchaus bekannt sein. Bis zum Jahre 1969 konnte der Verein so auch finanziell seinen Bestand sichern. Durch den Umbau des Bichlersaals in Emmering musste dann 1969 die Theaterspieltradition abgebrochen werden, andere Aufführungsräumlichkeiten bestanden nicht. Erst die Eröffnung des Brunnersaals in Bruckhof machte es dem Verein ab 1984 wieder möglich, die Laienspielkunst in neuer Besetzung und unter neuer Leitung wieder zu beleben. Seitdem werden jährlich in der Vorweihnachtszeit hauptsächlich bäuerliche Komödien aufgeführt.

 

Ganaueres zu den einzelnen Stückl und weitere Infos auf unserer "Theaterseitn".