Ferien Dahoam

Nachdem das Vereinsleben ruht, wie seit dem Krieg nicht mehr; nachdem alle Trachtenfeste für das Jahr abgesagt wurden; nachdem auch noch gar nicht absehbar ist, wann und wie es weiter geht mit der Trachtenarbeit, da hab ich mir zur Belebung unserer Internetseite folgendes gedacht:

Wie wär’s, wenn unter der Rubrik „Ferien dahoam“, jeder, der ein lohnenswertes Ausflugsziel für die Familie mit Beschreibung und Fotos hier hinterlegt, einen Beitrag zur Belebung unserer Seite und vor allem Ideen für andere liefert.

 

Was hältst Du davon? Schreib’s gern in den Kommentar oder besser: Liefere einen Beitrag! Text und Fotos. Nutze die Mitteilung am Ende des Beitrages.

 

Herz was willst Du mehr? Grandioser Ausblick auf das Inntal bei weiß-blauem Himmel. (Alle Fotos vom 28.5.2020)

Mittelschwere Bergtour auf den Riesenkopf (tb)

 

Ich fang auch gleich mit einem Beispiel an, einer Bergtour in unserer Inngau-Heimat, die ich nach vielen Jahren nun mit dem Florian und dem Johannes wieder gegangen bin: Auf den Riesenkopf (1337 m), um dort die herrliche Aussicht zu genießen.

Also, rein ins Auto und ab ins Inntal nach Flintsbach bis zum Wanderparkplatz unterhalb der Burgruine Falkenstein. Natürlich ist die Anfahrt auch mit der Bahn von z.B. Aßling bis Bahnhof Flintsbach möglich.

Blick über die Dächer von Flintsbach und rechts: Almstraße unterhalb der Hohen Asten

Gut ausgerüstet schlagen wir den Weg ein Richtung Hohe Asten, Petersberg, Riesenkopf.

Nach knapp einer Stunde entlang des Fahrweges gelangen wir zum Abzweiger Petersberg (links, 15 weitere Minuten bis zum Gipfel mit romanischem Kircherl und rustikalem Gasthaus). Wir aber bleiben geradeaus und erreichen nach wenigen Minuten Anstieg rechts den „Bauer am Berg“.

 

Hier sind wir bei meiner ersten Tour auf den Riesenkopf vor vielen Jahren rechts abgebogen von der Route zu den Asten und haben zwischen Hof und Scheune den rot markierten Pfad genommen. Auch jetzt wollte ich meinen Buam wieder zeigen, wo wir mit unserer Schulklasse damals, mit Lehrer Mohr, den Berg erklommen haben. Leider musste ich feststellen, dass in neueren Tourenbeschreibungen dieser Weg nicht mehr beschrieben wird (in älteren schon noch) und er auch nicht mehr ausgeschildert ist. Auch die roten Markierungen sind nur mehr spärlich vorhanden.

Der anspruchsvolle Bergweg ist trotzdem erkennbar begangen, wenn auch nicht gepflegt. Er ist insgesamt ½ Stunde kürzer als der ausgeschilderte Weg über die Asten, den die meisten gehen. Hier kann man grundsätzlich sagen: Dem Pfad folgen, immer bergauf, wo’s rechts weg geht links halten, bis der Weg nach einer Rosskoppel wieder auf eine Almstraße und und weiter oben in den offiziellen Weg von den Asten Richtung Riesenkopfalm mündet. Also: Für Trittsichere, die es etwas abenteuerlicher und schneller mögen.

Familien halten sich an die offizielle Wegmarkierung entlang der Almstraße, lassen den Bauern am Berg rechts liegen, bis sie zu den Hohen Asten kommen (insgesamt 2 Stunden von unten). Dort heißt es rechts abbiegen (Wegweiser Riesenkopf 1 Stunde), vorbei an Kühen und Kalbinnen über einen schmalen Wanderpfad. Diese 1 Stunde braucht man auch, knapp 30 Minuten bis zur Riesenkopfalm und dann noch einmal gut 30 Minuten den letzten Schinder hinauf auf den Gipfel. Oben angekommen haben wir drei den grandiosen Ausblick auf das Rosenheimer Inntal, vor uns Degerndorf und Brannenburg, genossen. Am nördlichen Horizont konnten die scharfen Augen der Jugend die Rotter Klosterkirche, den Emmeringer Wasserturm und das Hamberger Windrad ausmachen. Der Himmel lacht weiß-blau. Wandererherz, was willst du mehr?

Weidezaun übersteigen 5 Minuten oberhalb der Riesenkopfalm, dann ca. 25 Minuten scharfer Anstieg im Bergwald.
Johannes und Florian: Auf dem Gipfel (1337 m), im Hintergrund der Wendelstein.
Zum Einkehrschwung nach hinten wegtreten!

Auf unserem Rückweg sind wir noch auf den Asten, beim Peter, eingekehrt. Das haben wir uns redlich verdient.

 

Der Riesenkopf, eine anspruchsvolle Familientour für Kinder ab vielleicht 12 Jahren. Aufstieg 3 Stunden, ca. 850 Höhenmeter, Abstieg 2 Stunden, Einkehr X-Stunden. Gute Bergschuhe absolut ratsam. Oben am Gipfel steiler Abfall Richtung Norden, Obacht! Spektivi (Fernglas) nicht vergessen, grandiose Aussicht.

 

Vui Spaß, Thomas

Ihre Formularnachricht wurde erfolgreich versendet.

Sie haben folgende Daten eingegeben:

Kontaktformular

Bitte korrigieren Sie Ihre Eingaben in den folgenden Feldern:
Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Hinweis: Felder, die mit * bezeichnet sind, sind Pflichtfelder.